Im September 2011 waren wir (29 und 28 Jahre alt) für 10 Tage auf Gran Canaria und haben uns auch für einen Ausflug in den von unserem Urlaubsort nicht weit entfernten Wasserpark Aqualand Maspalomas begeben. Da wir neben Pool und Strand auch noch etwas erleben wollten, hatten wir uns für diesen Ausflug entschieden und die Taxifahrt dorthin dauerte von Maspalomas maximal 10 Minuten.
Der Eintritt von 25 EUR war uns von vornherein bekannt, aber als wir dort angekommen sind, waren wir erst einmal über die Frage überrascht, ob wir auch Sonnenliegen mitbezahlen wollten. Der Preis betrug 3 EUR pro Liege. Dies lehnten wir erst einmal ab. Nachdem wir uns umgezogen hatten, gingen wir auf Erkundungstour und vergnügten uns auf den zahlreichen Rutschen. Was uns nach kurzer Zeit ziemlich störte war der an sehr vielen Stellen sehr marode Boden im Wasserpark. Viele kleine Steinchen hatten sich aus den Bodenbelägen gelöst und machten den Barfussgang auf vielen Wegen zu einer Schmerzhaften Angelegenheit. Dazu kam in fortgeschrittener Stunde auch noch die Tatsache, dass sich einzelne Bodenflächen aufgrund der Hitze so stark erhitzt hatten, dass man nur noch von einer Rutsche zur nächsten rennen konnte. Irgendwann haben uns dann so die Füße wehgetan, dass wir dann unsere Flipflops angezogen haben und damit gelaufen sind. Mit Latschen in der Hand zu rutschen ist allerdings nur halb so viel Spaß. Das hat wirklich sehr stark gestört und uns auch später dazu bewegt vorzeitig zu gehen.

Der ganze Park ist schoon ziemlich stark auf Geldmacherei ausgelegt. Wer sich mit dem Seehund zusammen (außerhalb des Beckens) Fotografieren lassen möchte zahlt dafür 12 EUR. Wer dann noch mit ihm im Becken schwimmen will, darf noch tiefer in die Tasche greifen und ist mit 45 EUR dabei. Die Fotos davon kosten natürlich noch einmal extra.
Ergebnis vom Ganzen: Unsere Füße taten uns die anschließenden zwei Tage noch weh und wir hatten ein wenig mehr von dem Park erwartet. Die Rutschen haben aber auf jeden Fall Spaß gemacht!