Apotheken an der Ecke sind ganz schön teuer

logo_big1Ich bin heute leider immer noch krank und musste mich ein wenig mit neuen Medikamenten eindecken. Ich habe gestern bereits online eine Bestellung aufgegeben, aber die kommt wohl erst morgen an. Daher habe ich heute dann noch mal Grippostad C bei der freundlichen Dame an der Ecke nachgekauft. Das Gleiche Medikament habe ich gestern auch online bestellt, daher dachte ich mir ein konkreter Preisvergleich bringt vielleicht Einblicke und unterstützt mich bei meiner zukünftigen Medikamentenplanung:

  • Apotheke an der Martinistr. in Osnabrück: 8,95 EUR
  • Online bei www.apo-rot.de (aus Hamburg): 4,77 EUR

Bei Apo-rot entfällt ab einem Bestellwert von 40 EUR das Porto. Ich bin mal gespannt wann die lokalen Apotheken den Druck des Onlinemarktes spüren und an ihren Preisen arbeiten. Die Apotheke hier um die Ecke verkauft m.E. alles zum UVP und da ist ja meistens noch ne ganze Menge Spielraum drin. Vielleicht steuern da auch mal die Krankenkassen ein wenig nach, denn warum sollte man für das gleiche Medikament, dass ich schon seit Jahren nehme und daher keine Beratung brauche fast das doppelte bezahlen? Bei Apo-rot bestelle ich nun schon seit dem die einmal Stiftung Waren-Test Sieger waren, dass müsste über ein Jahr sein und ich habe bisher nichts negatives zu berichten.

Naja, gerade habe ich die Mail hier bekommen:

unser Versandzentrum hat die von Ihnen bestellten Artikel soeben verschickt!

Ab morgen gibts dann wohl eine günstigere Dröhnung.

heute mal krank

So, ich weiss nicht obs am Wochenende und der Hochzeit gelegen hat, oder ob ich mich irgendwo angesteckt habe, aber heute Nacht ging gar nichts mehr und ich hab totalen Husten und Halsschmerzen. Daher bin ich heute morgen auch mal direkt im Bett liegen geblieben. Nun sitze ich nach einem Abstecher in die Apotheke und einem kleinen Medikamenten Cocktail wieder mal hier am Blog und habe mich mal für ein neues Theme entschieden. Ich finds ganz schön und es ist vor allem übersichtlich und nicht ganz so schlicht wie die Standard-Version.

Im Laufe der Woche sollten wir die Fotos von Stefan Kny bekommen, die er am Freitag bei der standesamtlichen Trauung gemacht hat und dann werde ich sicherlich auch mal eine kleine Auswahl hier einstellen. Insgesamt war unsere Trauung eine sehr gelungen Feier und wir hatten alle sehr viel Spass und eine schönen Tag. Jetzt gilt es nur die ganzen Firmen über den Namenswechsel von Sandra zu informieren und denen im gleichen Zug noch unseren Umzug anzukündigen. Mitte Juli verlassen wir den Schnatgang und bewegen uns in die Schreberstraße. Das sind ca. 700m Luftlinie und wir haben dann endlich einen Balkon! Der Sommer kann dann kommen und wir holen hoffentlich schnell die ganzen Sommertage aus der Vergangenheit auf, an denen wir nicht grillen konnten ;).

Kreuzband OP, Dr Moraldo Münster

So, nun ist es vollbracht: Mein linkes Knie hat gestern sein 3. Kreuzband bekommen. Das zweite Kreuzband, was ich vor fast genau 5 Jahren bekommen habe, hatte sich vermutlich damals direkt nach dem Eingriff durch eine Mobilisierung unter Vollnarkose direkt wieder verabschiedet. Nach dem ich dann seit Sommer Schmerzen im Knie hatte bin ich zu einigen Orthopäden gefahren und habe mich letztendlich für eine OP bei Dr. Moraldo und Dr Lieder in Münster-Hiltrup entschieden.

Die beiden machen fast ausschließlich Knie und nach eigenen Aussagen bis zu 10 Knie-OPs / Arzt je Tag. Da kommt man wenn man zusammengerechnet auf ca. 4.000 Ops. Dort hatte ich also ein gutes Gefühl und habe gestern pünktlich um 7:30 mit rasiertem Knie in der Spezialklinik eingecheckt. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Narkose-Arzt ging es dann auch direkt los. Was leider dann nicht so gut anlief war das Legen des Zugangs. Nach dem ich bereits zwei nicht funktionierende Zugänge im Handgelenk hatte, kam ein anderer Anestesist und hatten mir einen dritten Zugang gelegt, der dann auch funktionierte. Daraufhin gings weiter in den OP-Saal. Alles High-Tech und nagelneu, noch ein wenig small-talk mit den Anwesenden gehalten, die sich grade erst alle Munter begrüßten und ich wurde in den Schlaf geschickt, die letzte Uhrzeit war 8:16, an die ich mich im OP erinnern kann. Aufgewacht bin ich dann schon wieder um 10:30 und bin dann gegen 11:30 aufs Zimmer gekommen. Das Herz-Jesu Krankenhaus dem die Spezialklinik zugeordnet ist hat mich auf der Neurologie in einem schnönen Zwei-Bett-Zimmer untergebracht. Mit meinem Zimmer-Nachbarn kam ich auch sehr schnell ins Gespräch. Er hatte sich parallel zu mir in einer 9-Minuten OP am Meniskus behandeln lassen. Nach meine Aussagen „Ich betreibe so einer Internet-Bude“ (Das sage ich immer ganz gerne so ;)) meinte er direkt, ob ich evl. seinen Sohn kennen würde, der mein Alter wäre und auch in der gleichen Branche tätig wäre. Und wer hätte es gedacht, ja der Namen Jan Beckers sagte mir noch aus Studenta Zeiten und vom Gründerszene-Blog etwas. Schon hatten wir einige Gesprächsthemen gefunden.
Ein wenig später tauchte dann auch Sandra auf und hat mich ein wenig betüdelt und mich mit Süßem aus dem Kiosk versorgt. Nach 4 Stunden ist sie dann aber auch wieder gefahren, da wir so auch nicht wirklich viel machen konnten, da ich voll ans Bett gefesselt war. Dies lag daran, dass ich nicht nur an einem Bein behandelt wurde, sondern gleich an beiden. Aus dem rechten Oberschenkel wurde die Sehne entnommen, die dann als neues Kreuzband in das linke Knie eingesetzt wurde. Da ich bei meiner ersten Kreuzband-OP danach eine bakterielle Infektion hatte und mir diese noch mal einen 4-wöchigen Krankenhausaufenthalt bescherte habe ich zusätzlich vorbeugend vier Dosen Antibiotika erhalten, um auf Nummer Sicher zu gehen. Heute (Samstag) morgen habe ich dann von Dr. Lieder die Schläuche gezogen bekommen. Davor hatte ich wirklich Schiss, denn das war bei den letzten malen wirklich schmerzhaft. Diesmal allerdings komplett schmezfrei. Er klärte mich dann auch noch einmal über den OP Verlauf auf und sprach auf einmal von Meniskus. Da er sehr (!) schnell sprach musste ich im Satz danach erst mal unterbrechen und nachfragen „Meniskus !?“. Er sagte dann, dass zusätzlich zu dem Kreuzbandriss noch der innere und äußere Meniskus gerissen wäre und das dieses Problem auch nur meine Schmerzen verursacht hat. Dieses Problem wurde in der OP aber auch komplett mitbehoben. Die Aussage hat mich sehr gefreut, da vorher noch nicht wirklich jemand konkret sagen konnte, dass meine Schmerzen wirklich nach der OP verschwinden würden. Dann noch den Hinweis, alle 2 Tage vom Hausarzt die Pflaster wechseln zu lassen und nach 10 Tagen zum Fäden ziehen wieder zu erscheinen.

Dann gab’s noch leckeren (kein Scherz!) Eintopf und meine Eltern haben mich abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Montag geht’s dann mit Krankengymnastik weiter und wir schauen mal, wie sich das weiter entwickelt.

Nun war ich mittlerweile einmal beim Verbandswechsel und konnte auch mal einen Blick auf meine Beine werfen: